BioNetworX – Biologie, Umwelt, Wissenschaft und Beruf

BioNetworX wissenschaftlich denken – ökologisch handeln

Kategorie: Natur und Umwelt

Buch & Fotografie – mein neuer Schwerpunkt

Liebe Leser meines Bionetworx Blogs!
In der letzten Zeit hat sich mein Tätigkeitsfeld, ein wenig weg von dem eines Biologen, hin zur Fotografie entwickelt.
Ich werde daher kaum noch Zeit haben, hier viel zu biologischen Themen zu schreiben.
Ich würde mich aber freuen, wenn sich der eine oder andere Kollege finden würde, der in diesem gut besuchten Blog hin und wieder etwas schreiben möchte. Wer sich das für sich vorstellen kann, wende sich bitte an mich.


Ich darf hier auf mein neues Buch hinweisen, dass ich zusammen mit Katharina Roder geschrieben habe:

Das Buch „In meiner Trauer bei bod.de

Fotografie Kreuels
Aktuell arbeite ich vor allen Dingen als Fotograf.

Auf meinem Fotoblog finden Sie fast täglich neue Fotografien aus den Bereichen Naturfotografie, Kunstfotografie und relativ neu, Postmortemfotografie.


Gruß Martin Kreuels

…und Noah hat doch Recht!

Anstoß für diese Gedanken war eine Beobachtung in der weiteren Familie und die Beobachtung der Berichterstattung in den Medien. Dazu beschreibe ich Ihnen mal ein Bild.

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich innerhalb eines Tales in einem kleinen Ort. Weiße hübsche Häuser stehen nebeneinander, dazwischen einzelne Häuschen in Bootsform mit einem kleinen Garten drumherum. Rechts und links sind hohe Berge zu sehen auf denen Eis und Schnee liegt. Im Tal selber ist es grün, kleinere Wälder sind vorhanden, ein schöner geschwungener Bach verläuft durch das Tal. Die Kühe stehen gut genährt auf der Weide. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm. Die Vögel singen, die Menschen sind gut gelaunt. Jede Familie hat einen kleinen Schatz, den sie behüten und umsorgen müssen. Für die Einen besteht der Schatz aus Besitz für die Anderen (Bootshausbesitzer) ist der Schatz das Leben, so kitschig es klingen mag, an sich.

Das Tal ist nach hinten hin offen, dort sieht man Rauch, Steinschüttungen von den Hängen haben sich ins Tal ergossen, auf dem Wasser schwimmt Öl. Die Häuser dort sind teilweise zerstört. Bäume stehen abgebrochen am Wegesrand.
Das Tal nach vorne hin ist begrenzt durch einen Wall, den man nicht übersehen kann. Sie wissen nicht was da vorne hinter dem Wall ist. Sie wissen auch nicht, ob der Damm dauerhaft halten wird.

Sie kommen nun in diesen kleinen beschaulichen Ort und sollen entscheiden, wie sie dort wohnen möchten. Bauen Sie sich ein schönes Haus in das Sie alles stecken, was Sie haben oder bauen Sie eher die kauzige Variante, nämlich ein Boot? Lassen Sie Sich beraten oder entscheiden Sie aufgrund der vorgefundenen Sachlage, nämlich dem was Sie beobachten? Also vor dem, was passieren könnte.

Um Ihnen meine Sichtweise zu zeigen, ordne ich den Begebenheiten mal Parallelen aus unserer Welt zu:

Das Tal ist unsere kleine Welt, die Häuser sind die Länder und Orte in denen wir leben, der kleine Schatz ist das was wir haben, nämlich unser Leben. Das Tal hinter uns ist unsere teilweise schlechte Vergangenheit mit viel Umweltverschmutzung und Kriegen. Das Tal vor uns ist die Zukunft, vielleicht Wirtschaftskrise, vielleicht Klimawandel, vielleicht eine gute Zukunft.

Viele Leute im Tal haben sich beraten lassen und alles in Eigentum gesteckt, sich verschuldet, sich krumarbeitend für das Bild nach außen. Die kauzigen Leute in den Booten, sind vielleicht eher negativ denkende Menschen, die auf Sicherheit gehen. Sie bauen was Kleines, durch das man sich nicht verschuldet, sie haben andere Werte, nämlich ihr Leben und die Natur. Hört sich ökologisch, grün, vielleicht sogar naiv an. Aber wenn Sie alles, also wirklich alles beiseite lassen, stehen Sie nackt vor dem Spiegel. Dann haben Sie nur sich. Alles andere hat letztlich keinen Wert. Und sollten wir nicht auch so entscheiden? Die Zukunft ist ungewiss und das Risiko, egal was Sie machen, ist riesig.

Fazit: Bleiben Sie auf dem Teppich!

Umweltbildungswerkstatt 2010

Umweltbildungswerkstatt 2010 – Zukunftsfähig aus der Wirtschaftskrise!? Welche neuen Qualitäten und Kompetenzen braucht die Umweltbildung?

Am 23. und 24.2. in Nettersheim/Eifel

Im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ steht das Jahr 2010 unter dem Leitthema Geld. In diesem Zusammenhang soll es nicht nur um die altbekannte Forderung der Finanzierung der Umweltbildung gehen, sondern es soll auch die Frage gestellt werden, in welchem Kontext wir uns in Zeiten einer globalen Wirtschaftskrise bewegen.

Einen Weg aus der globalen Krise zeigt die Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“ von BUND, Brot für die Welt und EED auf. Bildung für nachhaltige Entwickung impliziert das Angehen von globalen Problemen zur Erlangung von Generationengerechtigkeit.

Und die Umweltbildnerinnen und -bildner selbst? Welchen Weg müssen wir gehen, um im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung unserer Klientel Handlungsan-sätze an die Hand zu geben? Wie müssen wir uns selbst aufstellen, um in der Krise zu bestehen? Müssen wir die Qualität unserer eigenen Arbeit überprüfen? Kann uns Weiterbildung und Zertifizierung helfen? Wenn ja, wie muss so eine Weiterbildung aussehen?

Die Tagung liefert Denkanstöße und im Rahmen einer Umweltbildungsmesse Informationen zu Weiterbildungen, Qualifizierungen und Zertifizierungen im Bereich Umweltbildung und BNE.

Weitere Infos, Programm und Anmeldung: http://www.nua.nrw.de/nua/content/de/doc09/pages/1258636732.xml

Teilnahmegebühr nur 10 Euro!

Für alle Einsteiger und Umsteiger ins Berufsfeld Umweltbildung, Natur- und Erlebnispädagogik: Ich bin als Mitorganisator ebenfalls auf der Tagung präsent und stehe für kostenlose Beratungsgespräche zur Verfügung!

Für alle Anbieter von Ausbildungen und Weiterbildungen im Bereich Umwelbildung: Wir haben noch Platz für Aussteller am 24.2. (10-17 Uhr). Die Teilnahme an der Messe ist für Anbieter kostenlos, gestellt werden Tisch, Stühle, Stromanschluß, alles weitere ist bitte selbst mitzubringen – Anmeldungen und Infos an/von Christof Würth – zoologenforum@web.de

Herzliche Grüße
Christof Würth

Welternährung Kampf um das Korn von morgen UND Ärger um Biogasanlage

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

wir möchten Sie hinweisen auf den lesenswerten Artikel in FOCUS ONLINE mit Bericht zu BP Aktion von Rettet den Regenwald:

Kampf um das Korn von morgen

In bevölkerungsreichen Ländern werden die Anbauflächen für Nahrungsmittel knapp, zudem soll Biosprit künftig den Treibstoffbedarf der Welt zumindest teilweise decken. Deshalb versuchen manche Staaten, Land in Entwicklungsländern zu kaufen oder zu pachten, um dort die gewünschten Pflanzen für den Eigenverbrauch anbauen zu können.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-16772/welternaehrung-kampf-um-das-korn-von-morgen_aid_468900.html

Sie können den Artikel auf der Seite von FOCUS bewerten und kommentieren.

Ein weiterer interessanter Artikel zu den Auswirkungen von Agrarenergie in Deutschland:

Ärger um Biogasanlage Kalter Krieg in Ostfriesland

Ein Bauer in Ostfriesland bringt ein ganzes Dorf gegen sich auf – weil er eine Biogasanlage bauen möchte. Kollegen sorgen sich um die Bodenpreise, Nachbarn fürchten Gestank, Naturschützer warnen vor Umweltschäden. Das Problem: Mit Energiepflanzen lässt sich mehr Geld verdienen als mit Milch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,664487,00.html

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
040 4103804

info@regenwald.org
http://www.regenwald.org
Facebook: http://www.facebook.com/rettetdenregenwald
Twitter: http://twitter.com/RettetRegenwald

Warum der Alaska- Käfer keine kalten Füße bekommt

Manche Tiere trotzen selbst extremen Minusgraden. Ausgeklügelte Tricks der Natur helfen ihnen dabei. Einen davon haben Forscher jetzt beim Alaska-Käfer untersucht. Die Insekten produzieren ihr eigenes Frostschutzmittel – ein chemisches Molekül mit besonderen Eigenschaften. mehr…

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,663298,00.html#ref=nldt

Forscher warnen vor blitzartigem Klimawandel

Die Erde erwärmt sich viel schneller, als es selbst düsterste Szenarien vorhergesagt haben, für Gegenmaßnahmen bleiben nur noch wenige Jahre. Diese dramatische Warnung haben jetzt renommierte Klimaforscher veröffentlicht. Kritiker halten den Bericht jedoch für überzogen. Von Markus Becker mehr… [ Forum ]

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,663045,00.html#ref=nldt

Warum der Klimawandel Pause macht

Die Erderwärmung ist ins Stocken geraten: Seit zehn Jahren steigt die globale Durchschnittstemperatur nicht weiter an. Die Klimatologen rätseln darüber, wie sich dieser Trend erklären lässt. Liegt es an den fehlenden Sonnenflecken? Oder an ungewöhnlichen Meeresströmungen? Von Gerald Traufetter mehr… [ Forum ]

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661308,00.html#ref=nldt

Regenwaldabholzungen gehen deutlich zurück

In diesem Jahr ist in Brasilien so wenig Regenwald abgeholzt worden wie seit den Achtzigern nicht mehr. Die Rodungen gingen um fast die Hälfte zurück. Bis zu dem für 2020 anvisierten Minimum ist es jedoch noch ein weiter Weg. mehr…

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,661032,00.html#ref=nldt

Beschützer werden mit Sex belohnt

Ungewöhnliches Tauschgeschäft: Wenn männliche Winkerkrabben weibliche Nachbarn vor Rivalen schützen, dann gibt es zur Belohnung Geschlechtsverkehr. Allerdings dürfen die Angreifer nicht zu mächtig sein – sonst, so finden die Krabbenmännchen, lohnt sich der Aufwand nämlich nicht. mehr…

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,659040,00.html#ref=nldt

Forscher präsentieren ältestes Spinnennetz

In Südengland stießen Hobbygeologen auf einen sensationellen Fund: Sie entdeckten ein in Bernstein konserviertes Spinnennetz. Forscher analysierten den Bernstein und präsentierten jetzt das erstaunliche Alter der Ausgrabung. mehr…

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,658551,00.html#ref=nldt

BioNetworX – Biologie, Umwelt, Wissenschaft und Beruf läuft unter Wordpress 4.7.5
Anpassung und Design: WP-Theme © - BioNetworX.de